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Niemand sein

 

Nichts werden

Nur ja nichts sein

Nicht dieses werden

Und nicht jenes sein

 

Nicht festlegbar sein

Nicht an das Kreuz nagelbar

Durch das Leben

Und gesagt bekommen:

Das bist du

 

Und antworten:

Nein, das bin ich nicht

Weil ich nicht nur das bin

Ich bin mehr, so viel mehr

 

Da kommt einer und sagt:

Du bist nicht eigentlich wirklich

Auch das nicht

Was es sich lohnt zu sein

Kaum

 

Des müde seiend meiner Worte

Ob meines Herzens Demut

Kaum

 

Der Zweifel fülle bald den Raum

Die Worte leise nur noch

Kaum

 

Ein Schimmer wie im Traum

Verwehend sehend

Kaum

 

Kaum ist gewesen

Am Ende aller Wege

Wenn nimmermehr

Sich etwas rege

 

Im Grunde kaum zu allen Zeiten

Der Liebe Tode ohne Ende

Der Worte kaum

Der Noten Bände

Das Meer des Blutes

Meiner Hände

Der Hauch des Atems

Ohne Antwort

 

So kaum

Von allem Ort hinweg

Demut der Liebe

 

Fällt ein Schleier in den Nebeln

Still und atemlos dahin

Würde niemals mehr sich regen

Fühlend säh ich keinen Sinn

 

Und doch blieb ein leises Atmen

Meiner Liebe stets in mir

Denn sie ward einmal gegeben

Weich in Demut hin zu dir

Worte der Liebe
 

In meiner Seele

Ihr goldener Glanz

Strahlende Sonne

Im Lichtertanz

 

In meinem Herzen

Ihr Liebesglanz

Weibliche Weichheit

In schwebendem Tanz

 

Flüstert es zärtlich

So hingebungsvoll

In meiner Seele

Tust du mir so wohl

Kleine Seelenreise

 

Weht ein zarter Hauch der Liebe

Leiser Abschied bittend fühlend

Langsam lieblich kaum berührend

Stille atmend zugewandt

Bin ich bei dir meine Liebste

Ja du bist in mir so klar

Und so weich in meinem Herzen

Bin ich dir so liebend nah 

Komm gut wieder bitt ich leise

Von der kleinen Seelenreise

Ach

 

So denn es einen Himmel gäbe

Frei schwebend in ihm wär die Liebe

Durchdrungen und erfüllt zugleich

Sie würde leuchten immerdar


Es wäre
Ach
So wunderbar